Hallo Leute!

Von außen betrachtet mag die heutige Abfahrt von Gröden als ein merkwürdiges Rennen gelten. Denn auch ich muss zugegeben, vor den TV – Geräten war bei uns Läufern wirklich kaum ein Fehler zu erkennen und trotzdem haben vor allem auch die Favoriten im oberen Teil bereits enorm viel Zeit verloren.
Es war auch keine Materialfrage, wie schon gemunkelt wurde. Jede Abfahrt ist eine Frage der guten Abstimmung und natürlich ist das bei diesem kalten, aggressiven Schnee eine besondere Herausforderung. Heute war ein Faktor Spielverderber, den man ebenfalls kaum bemerkt, geschweige denn, gesehen hat: der Wind. Im oberen Teil der Saslong ist es nämlich so extrem flach, dass man schon lächerliche 5km/h von vorne oder hinten enorm zu spüren bekommt.
Kein Tor flattert, der Wind ist nicht erkennbar und kostet so viel Zeit. Mit meiner Fahrt bin ich heute eigentlich ganz zufrieden. Vor allem, wenn ich meine Leistungssteigerung gegenüber den Trainings betrachte. Den oberen Teil habe ich –auch mit Spielverderber von vorne – einfach ein wenig verhaut, der untere Teil war dann sehr gut, da habe ich fast nichts mehr verloren. Top 15 waren das Ziel, schade, dass sich das heute knapp nicht ausgegangen ist. Mit dem Hubschrauber ging es dann gleich weiter nach Alta Badia, wo wir auch schon den RTL Hang besichtigt haben. Der präsentiert sich in super Zustand, einfach perfekt! Freue mich schon und bin körperlich und im Kopf wieder frisch!