Im Training am Rettenbachferner holt sich Romed Baumann heute und am Mittwoch den letzten Feinschliff für den Weltcupauftakt am kommenden Wochenende. Romed ist fit, auch wenn er in den letzten Tagen mit einer leichten Erkältung kämpfen musste: „Dass ich in den letzten vier Tagen noch mit einem kleinen grippalen Infekt zu kämpfen hatte, hat mich eigentlich nicht zurückgeworfen, im Gegenteil: Ich glaube, mein Körper und ich haben die kurze Puase einfach nochmals nötig gehabt”, erklärt der Hochfilzener: „Für das kommende Wochenende stimmt das Gefühl. Ich habe über den Sommer gut und verletzungsfrei trainiert, vom Material her passt es eigentlich auch sehr gut und deshalb sollte einem guten Resultat eigentlich nichts mehr im Wege stehen”, zeigt sich Romed zuversichtlich und voller Selbstvertrauen: “In den Trainings war ich eigentlich immer gut dabei und habe starke Einheiten hinter mir. Rein an den ÖSV internen Zeitläufen gemessen, müssten in Sölden eigentlich der Benni, der Marcel, der Schörgi und ich vorne dabei sein. Die Bestzeiten haben bei uns immer durchgewechselt, der Benni war im heutigen Training stark, der Schörgi am Mölltaler Gletscher, ich in Hintertux. Am Tag X kommt es aber natürlich auch immer darauf an, wie ein Lauf gesetzt ist.”
Das Kribbeln in der Magengegend hat auch bei Romed bereits eingesetzt: “Wenn die gesamte Fanbelegschaft von daheim dabei ist, dann ist man natürlich ganz heiß auf das Rennen. Und in Sölden ist es einfach nur traumhaft schön”, schwärmt der Hochfilzener: “Ihr müsst euch das so vorstellen: Im Ort selbst ist es noch leicht bewölkt, kaum hat man aber die Mautstelle auf den Rettenbachferner passiert, reißt die Wolkendecke auf, man steht unter strahlend blauem Himmel und blickt auf verschneite Berggipfel. Einfach nur Wahnsinn und den Ötztalern sind diese Bilder für den Auftakt auch wirklich zu gönnen.”
