Ein tolles Gefühl

Das war heut wirklich ein sensationelles Rennen. In einem Klassiker wie hier am Lauberhorn so weit vorne hinein zu fahren ist wirklich einmalig. Die tausenden Zuschauer und die traumhafte Kulisse sind einfach unvergleichlich. Während meine Teamkollegen gleich nach dem Rennen abreisten, stand für mich und meinen Salomon-Partner Klaus Kröll – dem ich auf diesem Wege herzlich gratulieren möchte – noch die große Siegerehrung am Programm. Ich werde heute Abend noch mit dem Auto zurück fahren, denn eine Siegerehrung in Wengen will ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.

Die kommenden Tage steht dann Relaxen auf dem Programm. Zwei bzw. sogar drei so anstrengende Rennen in nur zwei Tagen sind eine ganz schöne Belastung für den Körper. Doch zum Glück steht erst am Mittwoch das erste Training auf der Streif am Programm, sodass genug Zeit bleibt, um wieder voll fit zu werden.

Auf Kitzbühel freue ich mich schon riesig. Alle meine Fans werden mit dabei sein, schließlich ist die Streif nicht einmal zehn Kilometer Luftlinie von meinem Heimatort Hochfilzen entfernt. Die guten Ergebnisse in den letzten Rennen haben mit sehr viel Selbstvertrauen gegeben und ich möchte bei meinem Heimrennen zeigen, wie gut ich momentan drauf bin. Es ist schon verdammt lange her, dass ein „Einheimischer“ in Kitz gewinnen konnte. Ich werde in jedem Fall alles geben. Wir werden sehen, was am Ende herauskommt.