Ein Tag zum Abhaken
Gestern war nicht gerade mein Glückstag, das hat bereits beim Einfahren im Slalom begonnen. Beim vierten Schwung hab ich plötzlich einen Stich in den Rippen bekommen und ab da konnte ich meinen Oberkörper nur mehr unter Schmerzen bewegen. Das Rennen war echt eine Qual. In der kurzen Pause bis zum Super-G tat unser Physiotherapeut Oliver Saringer alles, um mich wieder halbwegs fit zu bekommen. Im Super-G lief es dann aber auch nicht gerade nach Wunsch. Die Ausfahrt in das Flachstück hab ich leider total versäumt. Am Ende wurde es dann Platz 10.
Mit meiner Leistung bin ich dieses Mal gar nicht zufrieden. Ich habe mir mehr erhofft, weil auch mehrere Favoriten nicht am Start waren. Doch es hat einfach nichts zusammen gepasst. Ich hoffe, dass es nächstes Wochenende in Kranjska Gora wieder besser läuft, schließlich möchte ich bis zum Ende der Saison noch viele Weltcup-Punkte sammeln und vielleicht auch noch den ein oder anderen Sprung nach vorne zu machen. Die Schmerzen sollten bis dahin hoffentlich auch abgeklungen sein.
