Es war eine lange Saison
Die letzten Rennen haben es jetzt wirklich in sich. Zum einen, weil ich nach wie vor gesundheitlich etwas angeschlagen bin, zum anderen, weil ich heuer extrem viele Rennen gefahren bin. Ich habe schon im Training für die Abfahrt gemerkt, dass es schwer werden wird, ganz vorne mit zu fahren. Der Schnee ist brutal grobkörnig und ich kann meinen gefühlvollen Fahrstil nicht so gut ausspielen wie sonst. Heute kam auch noch eine extrem schlechte Sicht dazu – kurzum: es war einfach nicht mein Tag. Mit 1,57 Sekunden Rückstand kann ich auch nicht wirklich zufrieden sein.
Jetzt heißt es schnell regenerieren und alles unternehmen, damit ich im morgigen Super-G wieder fit bin. Im Gesamtweltcup liege ich momentan an siebter Stelle, aber da ist alles ganz eng beisammen. Mit ein, zwei guten Ergebnissen ist da noch ein großer Sprung nach vorne möglich.
