Meine bisher beste Weltcupsaison

Vor allem in den Speed-Disziplinen (fünftbester Abfahrer der Welt, 7. Platz Super-G Gesamtwertung) konnte ich heuer wirklich aufzeigen und mir mit dem dritten Platz in der klassischen Kombination von Kitzbühel auch einen persönlichen Kindheitstraum erfüllen. Einzig im Riesentorlauf, in dem es letztes Jahr so gut gelaufen ist, habe ich heuer nicht die richtige Abstimmung finden können. Vor allem die Parallel-Bewerbe haben mir voll getaugt und ich würde mich freuen, wenn es mehrere solche Duelle im Weltcup-Winter geben würde. Das macht richtig Spaß und ich fühle mich Mann gegen Mann auch sichtlich wohl.
Nach den über 30 Rennen und unzähligen Trainingsläufen, die ich diesen Winter bereits auf dem Buckel hat, hätte ich mir jetzt eine Pause sicher mehr als verdient. Doch ich will die kommenden Wochen, solange es die Schneeverhältnisse zulassen, noch für weitere Trainings und Materialtests nutzen. Außerdem stehen in den kommenden Tagen noch die Österreichischen Meisterschaften in Saalbach am Programm. Sowohl im Super-G als auch im Riesentorlauf will ich zum Abschluss noch einmal zeigen, dass ich zu Recht zu den besten Skifahrern unseres Landes zähle.
Das Ende der Saison möchte ich aber auch nutzen, um all jenen einmal Danke zu sagen, die zu dieser rundum gelungenen Saison beigetragen haben. Neben Trainern, Sponsoren und Kollegen sind das vor allem die Familie und die zahlreichen Fans, die mich bei unzähligen Rennen live vor Ort angefeuert haben oder via TV, Internet, Radio usw. hautnah mitgefiebert haben. Es ist ein wirklich gutes Gefühl, zu wissen, dass Familie und Fans hinter einem stehen und egal ob Sieg oder Niederlage immer zu dir halten. Vielen Dank für Eure Unterstützung!
