Die Saslong-Strecke im Grödnertal hat sich heute beim ersten Abfahrtstraining von ihrer sehr nebeligen Seite gezeigt. Es war ein wahres Marathontraining auf der weichen Grödener Strecke, das aufgrund der vielen Nebelunterbrechungen über vier Stunden lang gedauert hat. Aber mir liegen die Bedingungen eigentlich gut. Ich mag es, wenn man mit Gefühl fahren muss. Man darf nicht zu viel drücken, aber doch so viel, dass der Ski die richtige Richtung macht. Mit dem ersten Training bin ich also sehr zufrieden und liege mit 35 Hundertstel Rückstand als Zweitplatzierter hinter Hans Olsen. Natürlich wünsche ich mir ähnlich starke Gröden-Ergebnisse wie 2010, als ich zweiter in der Abfahrt war. Ich kann im Rennen sicher noch ein Schäuferl drauflegen, und dann kann etwas richtig Gutes rauskommen. . Die guten Erinnerungen an Gröden helfen sehr. Da steht man dann gleich mit einer ganz anderen Spannung am Start. Ich freue mich!
