Rede und Antwort - was Fans mich häufig fragen

Was ist Dein Lebensmotto?
Ärgere dich nicht über Dinge, die du nicht ändern kannst.
Welche Eigenschaften treffen am meisten auf Dich zu?
Insgesamt bin ich recht bodenständig und heimatverbunden.
Was bedeutet für Dich Luxus?
Ganz einfach: Zeit zu haben. Für Freunde, für mich selbst, für private Dinge und meine Hobbies.
Hast du ein Lieblingsgericht?
Ja, das sind Wurstnudeln. Meine Mutter kocht mir das immer am ersten Tag, wenn ich nach Hause komme.
Wohin verreist Du am Liebsten?
Im Winter nach Beaver Creek und im Sommer ans Meer.
Was machst Du gerne in Deiner Freizeit?
Ich treffe mich mit Freunden und Familie, mach mit meiner Trial Maschine den Wald unsicher oder geh ins Kino. Wenn ich Zeit dazu finde, spiele ich auch Golf und Tennis oder gehe Fischen.
Wie war das für Dich im November 2006 mit Deinem Podestplatz auf der Reiteralm?
Damals war alles sehr aufregend. Es war meine erste volle Weltcupsaison und ich konnte wenig abschätzen. Gleich bei meinem ersten Rennen beim Slalom von Levi bin ich 14. geworden. Auch in Übersee habe ich gepunktet. Dass direkt danach auf der Reiteralm ein Stockerlplatz herausgekommen ist, hat mich schon überwältigt. Nach dem ersten Durchgang lag ich auf dem 9. Platz. Vor mir und hinter mit waren vorwiegend Speed Spezialisten platziert. Deshalb bin ich cool gewesen. Als ich dann im Ziel die 2 habe aufleuchten sehen, habe ich mich wahnsinnig gefreut.

Wer sind die wichtigsten Menschen in Deinem Leben?
Zuerst natürlich meine Familie, meine Freundin Vroni und noch ein paar gute Freunde.
Wie gehst Du mit Deinen Mannschaftskollegen um?
Skifahren ist eine Individualsportart. Trainiert wird gemeinsam, aber beim Rennen fährt jeder für seinen eigenen Erfolg. Innerhalb der Mannschaft herrscht jedoch eine gute Kameradschaft. Wenn wir unterwegs sind, gibt es schon verschiedene gemeinsame Aktivitäten, wie z. B. Golfen, Tennis spielen, Pokern.
Wie kam es, dass Du erst Slalomspezialist warst und jetzt als Parade Allrounder gehandelt wirst?
Slalomspezialist war ich noch nie. Schon seit meinen ersten Fis Rennen bin ich eigentlich in allen Disziplinen gleich gut gefahren. Dass ich aber im Slalom meine ersten Weltcupeinsätze bekommen habe und nicht in der Abfahrt oder im Riesenslalom, ist wohl auf die Startplatzknappheit in unserem Team zurückzuführen.
Welche Ziele hast Du für die nächsten Jahre?
Ich will international auf höchstem Niveau Skifahren. Schön wären Weltcupsiege, Kristallkugeln und natürliche auch Medaillen bei Großereignissen wie Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.
Wie stellst Du Dir Dein Leben nach dem Skifahren vor?
Darüber denke ich im Moment noch nicht nach. Es wäre toll, wenn ich dann eine eigene Familie hätte.
