Romed Baumann
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Presseupdate: Montag, 02. Februar 2015

Hauchdünn schrammte Romed Baumann vergangenes Wochenende am Weltcupsieg vorbei. Lediglich eine Hundertstel fehlte dem PillerseeTaler Ski Ass auf den ersten Abfahrts-Triumph seiner Karriere.
Vergangenen Sonntag stand Romed Baumann in Garmisch-Partenkirchen (GER) seinem ersten Abfahrtssieg im Weltcup so nah wie noch nie. Im Ziel war es nichts weiter als ein Wimpernschlag – eine Hundertstelsekunde – um den ihn sein Landsmann Hannes Reichelt auf den zweiten Platz verdrängte und vom ganz großen Triumph in der Königsdisziplin trennte. Aber für Baumann gilt: nicht den Sieg verspielt sondern den zweiten Platz gewonnen. „Es ist schon eine Zeit her seitdem ich das letzte Mal in der Abfahrt auf dem Stockerl gestanden bin. Daher bin ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden. Aber Hannes hätte sich ruhig noch eine Hundertstel Zeit lassen können, dann hätten wir beide was davon gehabt“, meinte der 29-Jährige mit einem Augenzwinkern in Richtung Sieger Reichelt. Mit Matthias Mayer komplettierte in Garmisch-Partenkirchen ein weiterer ÖSV-Läufer das Abfahrts-Stockerl und sorgte damit für einen Dreifach-Triumph für Österreich.
Für Baumann stehen in der aktuellen Saison noch vier Rennen auf dem Programm: Abfahrt und Super-G in Kvitfjell (NOR) am kommenden Wochenende und vom 16. bis 22. März das Weltcupfinale in Meribel (FRA): „Wenn alles gut läuft sind noch die 500 Weltcuppunkte drin. Dann kann ich in der kommenden Saison auch im Riesentorlauf wieder mit einer besseren Startnummer starten.“