Griaß Eich,

Heute habe ich wieder mal so einen Tag zum Vergessen erlebt. Wetter und Piste waren zwar sehr gut, leider habe ich nichts draus gemacht.
Wie ihr wahrscheinlich mit verfolgt habt, hab ich schon auf den ersten 28 Fahrsekunden 60 Zehntel auf die Schnellsten des Feldes verloren.
Woran es gelegen hat, dass ich im Gleitstück (wo ich normalerweise bei den Schnellsten bin) so viel Zeit liegen gelassen habe und warum es im technischen Abschnitt auch nicht funktioniert hat, muss ich erst im Video analysieren. Aber solche Tage gehören genau so dazu, wie die Guten. Am Besten nicht zu viel darüber nachdenken und aus den nächsten Rennen das Maximum rausholen.

Der Tag hat aber auch was Gutes gehabt, und zwar, dass ich mich für den morgigen Super G “qualifiziert” habe.
Der freie Platz vom „Scheibsl“ wäre normalerweise zwischen Struger, Alster und Graggaber ausgefahren worden.
Da aber keiner von den Dreien aufzeigen hat können, haben sich die Trainer für mich entschieden.

Ich werd zwar mit der letzten Startnummer ins Rennen gehen aber die Piste hat ja heute schon super gehalten und vielleicht geht ja was.
auf alle Fälle ist es ein super Training für die Super Kombi in Val d'Isere (Super G und Slalom), da mein letztes Rennen in dieser Disziplin schon einige Zeit her ist.

Mein Hauptaugenmerk ist aber auf Sonntag gerichtet. Im Riesentorlauf bin ich zuletzt beim Training in Sun Peaks in sehr guter Form gewesen, daher freu ich mich schon riesig.

Ansonsten ist nichts Aufregendes passiert. Heute haben wir schon mal einen Teil unseres Schwergepäcks nach Hause geschickt, damit wir das Material noch rechtzeitig zur Anreise nach Frankreich erhalten.

Logistische Meisterleistungen „behind the scenes“! Danke an das Schenker – Logistik – Team!