Mit Freundin Vroni entspannte sich Romed am Tag nach seinem größten sportlichen Erfolg in einer Therme: „Wenn ich zurückdenke, war der geilste Moment, als ich auf die Anzeigentafel geschaut und die „Eins“ aufleuchten gesehen habe. Da durchschießt mich noch immer das Adrenalin!“ Romed wirkt gelöst, fröhlich und aufgeweckt: „Ich bin so locker, wie noch nie! Das Gefühl, dass ich gut drauf bin, hat mich eigentlich schon die ganze Saison über begleitet. Jetzt war auch das nötige Glück einmal auf meiner Seite. Ich habe lernen müssen, geduldig zu sein. Der Weltcupsieg ist jetzt die Belohnung dafür!“
Geheimnis? Mentale Einstellung, Krölli`s Siegerski und die Biathlon – Silberstaffel
„Ich bin einfach sehr viel ruhiger an die Sache herangegangen. Wenn es im Training funktioniert, wieso sollte es früher oder später nicht auch unter Rennbedingungen klappen“, meint der 23jährige und verrät: „Ich bin in Sestriere mit dem Kitzbühel – Siegerski vom Krölli, meinem Zimmerkollegen und Freund gefahren. Obwohl, es war auch das Gesamtpaket, das gestimmt hat“, grinst der 23jährige.
Beim Biathlonschauen war ich nervöser, als am Start
„ Zwischen Super – G und Slalom wollte ich mir natürlich unbedingt die Biathlon WM – Staffel anschauen. Da war ich richtig nervös. Die Silbermedaille war für mich eine Riesenmotivation. Ich habe mir eigentlich nur gedacht: Der Landi ist narrisch geworden, da muss ich jetzt nachziehen!“